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Ab 30 verlierst du jedes Jahr Muskelmasse – wenn du nichts dagegen tust

Der Abbau beginnt früher, als die meisten denken. Er tut nicht weh, kostet kein Gewicht und wird deshalb jahrelang übersehen. Personal Trainer Marco Lehnert über die Anzeichen, die lange vorher da sind.

Porträt des Autors

Von Marco Lehnert

Personal Trainer, 39, seit 14 Jahren im Coaching, früher Wettkampf-Bodybuilder

27. August 2026 · 5 Minuten Lesezeit

Drei Fragen, bevor du weiterliest

Stehst du manchmal vor dem Spiegel und denkst, dass dein Körper früher straffer aussah – bei ungefähr demselben Gewicht?

Fällt es dir schwerer als früher, den Koffer ins Gepäckfach über dir zu heben?

Stützt du dich inzwischen ab, wenn du vom Boden aufstehst?

Wenn du bei einer dieser Fragen genickt hast: Das ist keine Einbildung, und es hat nichts mit Disziplin zu tun. Da fehlt Gewebe.

Warum mir das jede Woche begegnet

Ich bin Marco Lehnert, neununddreißig, seit vierzehn Jahren Personal Trainer. Den größten Teil davon habe ich mit Frauen zwischen dreißig und sechzig gearbeitet.

Davor war ich Wettkampf-Bodybuilder. Ich komme also aus einer Welt, in der es nur um eine Frage ging: Wie baue ich mehr Muskeln auf?

Was ich dort nicht gelernt habe: Bei den meisten Frauen, die zu mir kommen, geht es gar nicht ums Aufbauen. Es geht darum, zu behalten, was da ist.

Und dieser Abbau beginnt deutlich früher als mit sechzig.

Drei Schnitte durch denselben Muskel

Schematischer Querschnitt durch den Oberschenkel in drei Lebensaltern
Schematische Darstellung nach Wroblewski et al. 2011. Dort verglichen: ein 40-jähriger Triathlet, ein 70-jähriger Triathlet und ein 74-Jähriger ohne regelmäßigen Sport. Keine echten Aufnahmen, keine Darstellung eines Produktergebnisses.

Was auf dem Bild passiert

Das ist ein Oberschenkel im Querschnitt. Rot ist Muskel, beige ist Fett, in der Mitte sitzt der Knochen.

Links vierzig, seit Jahrzehnten Training. In der Mitte siebzig, dasselbe Training. Rechts vierundsiebzig, ohne regelmäßigen Sport.

Alle drei Beine sind ungefähr gleich dick. Von außen ist der Unterschied unsichtbar.

Im dritten Bild ist vom Muskel ein Rest übrig, durchzogen von Fett. Den Platz, den er frei gemacht hat, hat das Fett übernommen. Deshalb bleibt die Zahl auf der Waage gleich.

Ab wann das passiert

Die Fachliteratur setzt den Beginn bei etwa dreißig an. Ab da verlieren wir pro Jahrzehnt drei bis acht Prozent unserer Muskelmasse, wenn nichts dagegen steht.

Zwischen vierzig und fünfzig sind es bereits über acht Prozent. Nach fünfundsiebzig beschleunigt es sich auf über fünfzehn Prozent pro Jahrzehnt.

Für Frauen kommt etwas dazu: In den Jahren um die Menopause geht es schneller.

Mit dreißig merkt davon niemand etwas. Mit fünfundvierzig steht man vor dem Spiegel und findet keine Erklärung.

Der Bauchumfang bleibt gleich, die Hose passt weiter. Was sich verändert hat, sieht man erst, wenn man die Treppe nimmt.

Marco Lehnert, Personal Trainer

Was mich an dem Bild überrascht hat

Ich habe diese Aufnahmen zum ersten Mal in einer Fortbildung gesehen, und mein erster Gedanke war: Das ist der Unterschied zwischen jung und alt.

Er ist es nicht. Die Person in der Mitte ist siebzig. Die rechts ist vier Jahre älter.

Der Unterschied zwischen den beiden ist nicht das Alter. Es ist, was sie in den dreißig Jahren davor getan haben.

Die Autoren der Arbeit schreiben, ihre Daten widersprächen der verbreiteten Annahme, Muskelmasse und Kraft würden allein durch das Altern abnehmen. Ein erheblicher Teil gehe auf Bewegungsmangel zurück.

Zwei Frauen im selben Alter

Ältere Frau mit rundem Rücken und weicher Körperkontur Ohne Training
Schultern nach vorn, Kopf davor. Die Kontur an Armen und Beinen verliert sich.
Dieselbe Frau aufrecht, mit sichtbarer Muskelkontur Mit Training
Aufrecht, Schultern über der Hüfte. Der Muskel hält den Körper dort, wo er hingehört.

Symbolbilder zur Veranschaulichung, auf gleichen Maßstab und Bildausschnitt gebracht. Kein echtes Vorher-Nachher und kein Produktergebnis.

Die vier Bausteine

Sie wirken zusammen. Fehlt einer, arbeiten die anderen gegen einen Widerstand:

  • Krafttraining

    Der Reiz, auf den der Muskel überhaupt reagiert. In einer Untersuchung an Frauen nach der Menopause reichten zweimal dreißig Minuten pro Woche über acht Monate für messbare Veränderungen. Es war allerdings schweres, angeleitetes Training.

  • Kreatin

    Verstärkt genau diesen Reiz. In der Auswertung von sieben kontrollierten Studien mit 608 Frauen nach der Menopause fiel der Zuwachs an fettfreier Masse und an Beinkraft in den Kreatin-Gruppen deutlich größer aus. Die EFSA sieht die Wirkschwelle bei 3 g täglich in Kombination mit Krafttraining.

  • Genug Eiweiß

    Ohne Baumaterial hilft der beste Trainingsreiz wenig. Die Empfehlungen für Erwachsene ab der Lebensmitte liegen deutlich über dem, was die meisten Frauen tatsächlich essen.

  • Dranbleiben

    Die Menschen auf der Abbildung oben trainierten seit Jahrzehnten vier- bis fünfmal pro Woche. Nicht härter als andere. Nur länger.

Ein Nahrungsergänzungsmittel ist kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung und einen aktiven Lebensstil.

Warum Kreatin bei Frauen so viel bewegt

Jede Zelle deines Körpers arbeitet mit derselben Energiewährung: ATP. Adenosintriphosphat. Wenn eine Zelle Arbeit leistet, spaltet sie davon einen Baustein ab und übrig bleibt ADP.

Der Vorrat an ATP in der Muskelzelle reicht für ungefähr zwei bis drei Sekunden. Danach muss nachgeladen werden.

Genau das ist die Aufgabe von Kreatin. Es liegt als Kreatinphosphat in der Zelle und gibt sein Phosphat an ADP ab. Aus ADP wird wieder ATP, und die Zelle kann weiterarbeiten.

Je voller dieser Speicher ist, desto länger hält die Zelle durch, bevor ihr die Energie ausgeht. Das sind die Wiederholungen am Ende eines Satzes, in denen der eigentliche Reiz entsteht.

Der Kreislauf, um den es geht

Schema: ATP wird zu ADP, Kreatinphosphat lädt es wieder auf
Schematische Darstellung. Kreatin liegt als Kreatinphosphat in der Zelle und gibt sein Phosphat an ADP ab, sodass wieder ATP entsteht.

Nicht nur die Muskeln

Muskeln sind nicht das einzige Gewebe, das mit ATP arbeitet. Das Gehirn macht rund zwei Prozent des Körpergewichts aus und verbraucht etwa ein Fünftel der Energie.

Auch dort liegt Kreatin als Puffer bereit, und auch dort greift die Zelle darauf zurück, wenn schnell nachgeladen werden muss.

Genau deshalb berichten viele Frauen als Erstes nicht vom Training, sondern vom Nachmittag.

Frau am Schreibtisch, Blick aus dem Fenster, Hand am Nacken
Auch das Gehirn deckt seinen Energiebedarf über ATP. Auch dort liegt Kreatin als Puffer bereit.

5 Gründe für Kreatin

Porträt von Prof. Dr. Dorothea Portius

Empfehlung von Prof. Dr. Dorothea Portius

Ernährungswissenschaftlerin

Wofür Kreatin bei Frauen infrage kommt, und wo die Forschung noch nicht am Ende ist:

1

Für deine Muskeln 💪

Mit den Jahren wird es schwieriger, Muskelmasse und Kraft zu halten. Kreatin kann die Effekte von Krafttraining auf Kraft und fettfreie Masse unterstützen.

2

Für mehr Power im Training ⚡️

Kreatin hilft deinen Muskeln, bei kurzen, intensiven Belastungen schnell Energie bereitzustellen. Zum Beispiel bei schweren Krafttrainingssätzen oder Sprints.

3

Für deinen Kopf 🧠

Auch dein Gehirn nutzt Kreatin zur Energiebereitstellung. Erste Studien zeigen spannende Effekte auf die geistige Leistungsfähigkeit, besonders in Phasen mit wenig Schlaf und hoher mentaler Belastung.

4

Für die Knochengesundheit 🦴

Knochengesundheit ist für Frauen in jedem Alter ein Thema. Krafttraining ist dafür besonders relevant; ob Kreatin zusätzlich einen direkten Effekt auf die Knochen hat, wird aktuell noch erforscht.

5

Für deine Regeneration ✨

Einzelne Studien liefern erste Hinweise auf mögliche Effekte bei der Erholung nach intensivem Training. Wie stark sich das tatsächlich bemerkbar macht, ist bislang noch nicht eindeutig geklärt.

Die genannten Effekte zeigen sich in Verbindung mit Krafttraining. Ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt es nicht.

Frau rührt einen Aenders Daily Stick in ein Glas Wasser
Drei Gramm am Tag, jeden Tag. Auch an Tagen ohne Training.

Was ich meinen Kundinnen dazu empfehle

Aenders Kreatin-Stick wird in ein Glas Wasser eingerührt

Kreatin wirkt über einen Speicher im Muskel. Der füllt sich nur, wenn täglich etwas nachkommt, unabhängig davon, ob trainiert wurde.

In der Auswertung der EFSA zeigte sich kein Effekt, wenn vergleichbare Mengen nur an Trainingstagen gegeben wurden. Es geht um die Regelmäßigkeit.

Ich empfehle meinen Kundinnen Aenders Daily, weil die Portion vordosiert ist und damit jeden Tag dieselbe Menge ankommt.

Aenders Daily Beutel mit angelehntem Stick
  • 3 g reines Kreatin-Monohydrat pro Stick
  • 8 Mikronährstoffe, darunter Biotin, Folsäure, Zink, Vitamin B6 und B12
  • 100 % geschmacksneutral, löst sich in Kaffee, Matcha oder Wasser
  • 30 Sticks à 4,2 g pro Packung, das ist ein Monat

Nahrungsergänzungsmittel. Kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung.

Was drin ist, das reines Kreatin nicht hat

Trägt bei zu … Reines Kreatin Aenders Daily
Körperlicher Leistung bei Schnellkrafttraining ¹
Normalem Energiestoffwechsel ²
Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung ³
Normaler psychischer Funktion ⁴
Normaler Funktion des Nervensystems ⁵
Normaler kognitiver Funktion ⁶
Regulierung der Hormontätigkeit ⁷
Erhaltung normaler Knochen ⁸
Erhaltung normaler Haare und Haut ⁹

¹ Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung; bei einer täglichen Aufnahme von 3 g. · ² Vitamin B6, Vitamin B12 und Biotin tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. · ³ Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. · ⁴ Vitamin B6, Vitamin B12, Folsäure und Biotin tragen zur normalen psychischen Funktion bei. · ⁵ Vitamin B6, Vitamin B12 und Biotin tragen zur normalen Funktion des Nervensystems bei. · ⁶ Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei. · ⁷ Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei. · ⁸ Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. · ⁹ Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haare und Haut bei. Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben nach Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Die Angaben beziehen sich auf die enthaltenen Nährstoffe, nicht auf das Erzeugnis als Ganzes.

Angebot für Leserinnen dieses Artikels

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Was Kundinnen schreiben

5,0 von 5 Sternen aus 27 Bewertungen bei Reviews.io.

★★★★★ Verifizierter Kauf

„Perfekt für Frauen, schwemmt nicht auf“

Hab noch nie so ein effektives und gutes Kreatin genommen :) perfekt für Frauen, schwemmt nicht auf und hat zusätzlich noch super Vitamine! Bin sehr begeistert!

Veronika O.April 2026
★★★★★ Verifizierter Kauf

„Komplett falsches Bild gehabt“

Ich war ehrlich gesagt super skeptisch. Kreatin war für mich immer dieses typische Pumper Ding. Ich dachte es pumpt mich auf, zieht Wasser, und ist nur was für Männer.

Ich nehme Aenders jetzt seit ein paar Wochen und kann nur sagen: komplett falsches Bild gehabt. Ich fühle mich stärker im Training, fitter und insgesamt irgendwie stabiler im Alltag.

RicardaMärz 2026
★★★★★ Verifizierter Kauf

„Unfassbar easy zum Einnehmen“

So ein tolles Produkt! Unfassbar easy zum einnehmen und dazu noch so ästhetisch, dass ich es extra in der Küche stehen lasse. Geschmacklich auch komplett neutral, was wirklich perfekt ist.

Sarah W.Januar 2026

Die Fragen, die ich am häufigsten höre

„Ich habe nie trainiert. Ist es zu spät?“

Nein. Muskulatur reagiert bis ins hohe Alter auf Trainingsreize. Die Studien, auf die sich dieser Artikel stützt, haben mit Frauen zwischen 57 und 67 Jahren gearbeitet. Der beste Zeitpunkt war vor zwanzig Jahren, der zweitbeste ist jetzt.

„Reicht Spazierengehen?“

Für Herz und Kreislauf ist Gehen wertvoll. Für den Muskel braucht es einen Reiz, der über den Alltag hinausgeht: Widerstand, der so hoch ist, dass die letzten Wiederholungen schwerfallen. Das lässt sich mit Bändern oder dem eigenen Körpergewicht anfangen.

„Baut Kreatin auch ohne Training Muskeln auf?“

Nein. Zwei Jahre, zweihundert Frauen, drei Gramm täglich ohne Krafttraining: kein Unterschied zur Placebogruppe. Kreatin verstärkt einen Reiz, den das Training setzt. Ohne Reiz gibt es nichts zu verstärken.

„Macht Kreatin Wassereinlagerungen?“

Das Wasser, das Kreatin bindet, sitzt in der Muskelzelle, nicht zwischen Haut und Muskel. Bei drei Gramm täglich kommt außerdem nie viel auf einmal an. Ausführlich steht das in unserem Artikel zu Wassereinlagerungen.

„Wie lange dauert es, bis ich etwas merke?“

Der Kreatinspeicher ist nach etwa vier Wochen gefüllt. Ob sich im Training etwas verändert, hängt vor allem davon ab, wie konsequent trainiert wird. Es ist kein Effekt für nächste Woche.

„Und wenn es bei mir nicht passt?“

Packung zurück, Geld zurück. Ohne Rückfragen.

30 Tage. Keine Rückfragen. Volles Geld zurück.

Dreißig Tage sind genug, um zu merken, ob es zu dir passt. Wenn nicht, kommt das Geld zurück, ohne dass du die Packung zurückschicken musst.

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Quellen und wichtige Hinweise

Wroblewski AP et al., The Physician and Sportsmedicine 2011;39(3):172–178. · Paddon-Jones D, Rasmussen BB, Current Opinion in Clinical Nutrition and Metabolic Care 2009;12(1):86–90. · Naddafha S et al., Journal of the International Society of Sports Nutrition 2026;23(1). · Sales LP et al., Journal of Gerontology A 2020;75(5):931–938. · EFSA NDA Panel, EFSA Journal 2016;14(2):4400. · Watson SL et al., Journal of Bone and Mineral Research 2018;33(2):211–220. Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Individuelle Ergebnisse können abweichen. Bei Erkrankungen, in der Schwangerschaft oder Stillzeit vor der Einnahme bitte ärztlich abklären.

Anzeige · Dieser Beitrag ist ein Advertorial der Aenders UG (haftungsbeschränkt). Der Autor ist eine beispielhafte Figur; sein Porträt sowie die Personenaufnahmen im Artikel sind KI-gestützt erstellt. Die Querschnittsabbildung ist eine eigene schematische Zeichnung nach der genannten Veröffentlichung, keine medizinische Aufnahme. Die Einschätzung von Prof. Dr. Dorothea Portius und ihr Foto sind echt. Die genannten Studien sind real und frei zugänglich.

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