Kreatin und Periode: Schmerzen, Ausbleiben und Einnahme

Nahaufnahme von Hals und Schulter einer Frau nach dem Training: Kreatin und Periode

Sobald Frauen mit Kreatin anfangen, schauen viele genauer auf ihren Zyklus. Ist die Periode diesen Monat anders? Liegt das am Kreatin? Und soll ich es während der Tage weiternehmen? Hier sind die häufigsten Fragen, die wir dazu bekommen, mit dem, was bekannt ist.

Beeinflusst Kreatin die Periode?

Dafür gibt es keine Belege. Kreatin ist kein Hormon und greift nicht in den Hormonhaushalt ein. In den Studien mit Frauen, die die Forschung bisher zusammengetragen hat, wurden keine Veränderungen der Periode als typische Folge beschrieben.

Umgekehrt wird diskutiert, ob Sexualhormone den Kreatinhaushalt beeinflussen, also ob der Körper Kreatin in verschiedenen Zyklusphasen etwas anders verarbeitet. Das ist ein spannendes Forschungsfeld, aber die Datenlage ist klein. Mehr dazu in Kreatin, Training und Zyklus.

Kreatin während der Periode: weiternehmen?

Ja. Kreatin wirkt über gefüllte Speicher, nicht über einzelne Tage. Wer während der Periode pausiert, leert die Speicher langsam wieder. Deshalb gilt: 3 g am Tag, jeden Tag, egal in welcher Zyklusphase. Warum genau 3 g, steht in Kreatin Dosierung für Frauen.

Hilft Kreatin gegen Periodenschmerzen?

Das ist nicht belegt, und eine solche Aussage ist für Kreatin nicht zugelassen. Wenn du starke Schmerzen hast, die dich im Alltag einschränken, sprich bitte mit deiner Gynäkologin. Starke Periodenschmerzen sind häufig, aber nicht etwas, das du einfach aushalten musst. Manchmal steckt eine Ursache wie Endometriose dahinter, die erkannt und behandelt werden kann.

Periode bleibt aus: Liegt das am Kreatin?

Sehr wahrscheinlich nicht. Dafür gibt es keine Belege. Häufige Gründe für eine ausbleibende Periode sind andere:

  • eine Schwangerschaft
  • Stress, Reisen oder wenig Schlaf
  • zu wenig Energie aus der Nahrung im Verhältnis zum Training, etwa bei einer strengen Diät mit viel Sport
  • hormonelle Veränderungen, zum Beispiel in der Perimenopause oder beim Absetzen der Pille
  • Erkrankungen wie PCOS oder eine Schilddrüsenstörung

Wenn deine Periode öfter als einmal ausbleibt oder du unsicher bist, lass das bitte ärztlich abklären. Gerade wenn du viel trainierst und wenig isst, ist das ein wichtiges Warnsignal deines Körpers.

Kreatin vor der Periode: Mehr Wasser?

Viele Frauen fühlen sich vor der Periode aufgedunsen. Das ist ein hormoneller Effekt im Gewebe unter der Haut. Kreatin zieht Wasser dagegen in die Muskelzelle. Das sind zwei verschiedene Orte und zwei verschiedene Mechanismen. Die ganze Erklärung steht in Kreatin und Wassereinlagerungen bei Frauen.

Was geprüft ist

  • Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 3 g Kreatin ein.
  • Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei.
  • Vitamin B6, B12, Folsäure und Vitamin C tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Was in Creatine+ steckt

Creatine+ enthält pro Stick 3 g Kreatin-Monohydrat und 7 weitere Inhaltsstoffe: Vitamin B6, Vitamin B12, Folsäure, Biotin, Vitamin C, Zink und Natriumbicarbonat. Entwickelt haben wir die Rezeptur mit der Ernährungswissenschaftlerin Dr. Dorothea Portius.

Häufige Fragen

Kann ich Kreatin mit der Pille nehmen?

Bekannte Wechselwirkungen zwischen Kreatin und hormoneller Verhütung gibt es nicht. Wenn du unsicher bist, frag in der Apotheke oder bei deiner Ärztin nach.

Und wenn ich schwanger werden möchte?

In Schwangerschaft und Stillzeit kläre die Einnahme von Kreatin bitte vorher ärztlich ab.

Alle Grundlagen findest du in Kreatin für Frauen.

Quellen: Smith-Ryan et al. (2021), Creatine Supplementation in Women's Health: A Lifespan Perspective, Nutrients; Kreider et al. (2017), ISSN Position Stand: Creatine supplementation, Journal of the International Society of Sports Nutrition; Mountjoy et al. (2023), IOC consensus statement on Relative Energy Deficiency in Sport (REDs), British Journal of Sports Medicine.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

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